9. Uri Stier cup Rally Obedience 28.04.2019

Die Teilnehmerinnen vom KV Uri (v. l. n. r.):

 Michaela Tresch mit Laska (Klasse 1: 2 x Bronze) und Ursula Habegger mit Herkules (Klasse B: Bronze)


Am Sonntag, 28. April 2019, führte der Kynologische Verein Uri bei nasskaltem Frühlingswetter den 9. Uri-Stier-Cup durch.

 

Pünktlich um 9 Uhr konnte Wettkampfleiterin Ursula Habegger die zwei Richterinnen Therese Fuchser und Claudia Gross sowie die 22 Teilnehmer und Teilnehmerinnen begrüssen, die aus der ganzen Deutschschweiz und dem Tessin angereist waren. Sechs Personen starteten in der Klasse Beginner, elf Personen in der Klasse 1, drei Personen in der Klasse 2 und zwei Personen in der Klasse 3. Vom Kynologischen Verein Uri nahmen Ursula Habegger und Michaela Tresch am Wettkampf teil. Nach dem Bekanntgeben des Tagesablaufs studierten die Hundeführer ihren Parcours und absolvierten danach unter den aufmerksamen Augen der beiden Richterinnen die Aufgaben. Alle Startenden konnten zwei Durchgänge absolvieren, die einzeln gewertet wurden. Dies ergab somit eine doppelte Chance für jedes Team.

 

Für alle Hunderassen geeignet

Während in der Beginner-Klasse die Hunde an der Leine geführt und optional auch mit Futter belohnt werden können, finden die Übungen der höheren Kategorien ohne Leine statt und können recht knifflig sein. Die höchste Klasse 3 ist nur mit einem sehr motivierten und gehorsamen Hund zu meistern. Rally Obedience eignet sich aber für Hunde jeglicher Grösse. Deshalb waren am Urner Wettkampf insgesamt sechszehn unterschiedliche Hunderassen am Start, vom kleinen Kromfohrländer-Mix bis zum stattlichen Berner Sennenhund. Die ungewohnte Umgebung, das Publikum, die Aufregung oder das Wetter stellt jeweils eine besondere Herausforderung dar. Nicht jeder Hund legt sich bei nasskalter Witterung gerne hin. Aber die Teilnehmenden nahmen es sportlich hin, wenn eine Übung nicht wie gewohnt klappte. Die Richterinnen begründetem nach jedem absolvierten Parcours die Abzüge und gaben wertvolle Tipps für künftige Wettkämpfe mit.

 

Spannung beim Rangverlesen

Nach Wettkampfsende stärkten sich die Teilnehmerinnen und die beiden Richterinnen bei einem feinen Mittagessen, während im Rechnungsbüro eifrig die Punkte addiert wurden. Bei gleicher Punktezahl war die bessere Zeit für die Rangierung entscheidend. Bereits um 14.30 Uhr konnte die mit Spannung erwartete Rangverkündigung abgehalten werden. Mit Ausnahme einer Teilnehmerin erreichten alle eine Platzierung in Bronze, Silber oder sogar Gold (95 % der Punkte). Als Einheitspreis durften alle eine Belohnung für den Hund mit nach Hause nehmen sowie die Erstplatzierten zusätzlich einen Vereinsschirm. Wettkampfeiterin Ursula Habegger dankte dem Sponsor Tierlihuus sowie den Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz und wies darauf hin, dass im Jahr 2020 wegen dem zehnjährigen Jubiläum ein spezieller Wettkampf stattfinden werde.

 

fotos von Stefan Halter

Fotos von Herbert Hofer (Klasse 2):